Vorstand

PD Dr. Joel Aissa – Universitätsklinik Düsseldorf

Dr. Aissa ist Oberarzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und dort auch Lehrbeauftragter. Er engagiert sich besonders auf dem Feld der postmortalen Computertomografie und hier wiederum im Bereich der CT-Angiografie. Hierauf spezialisierte er sich im Rahmen eines Traineeships am Institut für Rechtsmedizin in Lausanne.


Dr. Sarah Heinze – Universitätsklinikum Heidelberg

Dr. Heinze ist leitende Oberärztin und stellvertretende Ärztliche Direktorin am Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg. Dort werden Verfahren entwickelt und validiert, die zur Gewährleistung von Rechtssicherheit und Verkehrssicherheit beitragen können und die Optimierung von Systemen des Verletzungsschutzes fördern. Die in Forschung und Praxis gesammelten Erfahrungen stehen zur Aus- und Weiterbildung von Ärzten, Juristen, Rettungssanitätern und Polizeibeamten zur Verfügung. Dr. Heinze ist auch Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin.



PD Dr. Mark Born – Universitätsklinikum Bonn

Dr. Born ist Oberarzt am Universitätsklinikum Bonn, wo er den Schwerpunkt Kinderradiologie leitet. Er ist seit vielen Jahren im Kinderschutz aktiv und beschäftigt sich unter anderem als Gutachter mit forensischen Fragen zum Kinderschutz und der hier erforderlichen Bildgebung. Als Mandatsträger der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie e.V. (GPR) hat er an der umfangreichen S3+-Kinderschutzleitlinie mitgearbeitet. Er wurde von der AG Pädiatrische Radiologie der DRG und von der GPR als Vorstandsmitglied der AG Forensisch-Radiologische Bildgebung vorgeschlagen.

Dr. Dietrich Stoevesandt – Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Dr. Stoevesandt ist Oberarzt und Leiter des Dorothea Erxleben Lernzentrums Halle der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Dort leitet er seit 2014 auch die Hochschuldidaktik und ist Lehrbeauftragter. Bei der Ärztekammer Sachsen-Anhalt ist er Prüfer für Deutsch-Sprachtests ausländischer Ärztinnen und Ärzte. Seine Forschungsgebiete sind u.a. die Bildgebung beim Morbus Hodgkin und die MRT-Bildgebung von Muskelerkrankungen. Seine engagierte Forschung findet auch in einer Vielzahl von Publikationen ihren Niederschlag, in der insbesondere Kinderradiologie und Forensik wiederkehrende Themen sind.


Dr. Andreas Bucher – Universitätsklinikum Frankfurt

Dr. Bucher ist Facharzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsklinik Frankfurt. Im Rahmen des Forscher für die Zukunft-Programmes engagiert er sich als dessen Sprecher und ist auch Mitglied des Vorstands des Forums Junge Radiologie. Seine Forschungsschwerpunkt enthalten die Anwendung von Low-Dose Protokollen zur Dosisoptimierung in der Computertomographie, die Forensische Bildgebung und quantitative MRT-Verfahren.


Prof. Dr. Silke Grabherr – Universitäten Lausanne und Genf

Prof. Grabherr ist die Direktorin des Instituts für Rechtsmedizin Lausanne-Genf (CURML) und ordentliche Professorin an den Universitäten in Lausanne und Genf und Lehrbeauftragte an der Universität des Kantons Freiburg. In diesen Funktionen ist sie für die rechtsmedizinische Lehre der Medizin- und Jurastudenten zuständig.
Sie ist Rechtsmedizinerin und hat sich in der Forensischen Bildgebung spezialisiert. Sie wurde insbesondere durch die Entwicklung der postmortalen multiphasischen Angiografie (MPMCTA) bekannt, welche derzeit als meist verbreitetste Methode der postmortalen Angiografie gilt.
Sie hat zahlreiche Spezialisten und Teams in der postmortalen Bildgebung und Angiografie auf allen Kontinenten unterrichtet und war die Haupteditorin des Atlas für postmortale Angiografie, weshalb sie heute als Referenz auf diesem Gebiet angesehen wird.
Zudem ist sie Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin (DGRM) und Leiterin der Arbeitsgemeinschaft für Forensische Bildgebung der DGRM sowie der Arbeitsgruppe für Forensische Bildgebung der Schweizer Gesellschaft für Rechtsmedizin. Sie hat auch die internationale Arbeitsgruppe für postmortale Angiografie (TWGPAM) ins Leben gerufen.